Sonic – The Hedgehog

Seit April 2020 kann man den blauen Igel namens Sonic auf deutschen Bildschirmen anschauen. Der Film bringt neben einer tollen Starbesetzung noch weitere Überraschungen. Hier findest Du meinen Review zu SEGA’s Film Sonic – The Hedgehog. Bitte beachte: Spoiler-Alarm. 


Sonic – The Hedgehog = Disney?

In der Tat hast Du Recht, es handelt sich hier um KEINE Disneyverfilmung oder einer Tochterfirma vom Mäuseclub.

Allerdings gibt es ein zwei Gründe, warum es hier trotzdem ein Review dazu gibt: 
1. Sonic durfte man beim Film „Ralph reichts“ bestaunen und ich war schon sehr gehofft mehr von ihm im Film zu sehen. Es ist schade, dass hier Disney nicht mehr draus gemacht hat. Pech gehabt. Paramount hat hier definitiv den besseren Riecher gehabt. 
2. Der Igel und seine Freunde sind mir durch Sonic Adventure 1+2 sehr ans Herz gewachsen und stehen neben Super Mario, Mickey Maus und Sailor Moon auf einer Ebene.

Wie ist es denn bei Dir? Hast Du neben Disney noch andere persönliche Helden? 


© Paramount Pictures – SEGA

Sonic – The Hedgehog Trailer

Der Trailer spoilert leider ein wenig. ^^

Die Filmgeschichte

Sonic wurde mit besonderen (magischen) Kräften geboren und wurde von einer Eulenmutter aufgezogen. Doch sie hat sein Potenzial schon bemerkt und ihn vor anderen habgierigen Lebewesen versucht zu schützen. Eines Tages schafft Sonic es nicht sich bedeckt zu benehmen und muss die Welt in der er hergekommen ist verlassen mithilfe der magischen Goldringen. Das kannst Du Dir so vorstellen: Du nimmst einen Ring, stellst Dir Deinen (Flucht)Ort vor und wirfst ihn vor Dich. Es verwandelt sich zum Portal und läufst durch. Flucht erfolgreich, sofern keiner hinter Dir durchgeht.  

In einem ländlichen Städtchen namens „Green Hill“, kann man Tom (James Marsden) dem Sheriff der Stadt bei relativ langweiligen Aufgaben begleiten. Wer den Stadtnamen hört und Sonic schon gespielt hat merkt schnell wie das Gamerherz höher schlägt. Mit Laserpistole die Geschwindigkeit messen, obwohl da keiner vorbeifährt. Donuts mit seinem Kollegen essen und das Leben mit seiner Freundin verbringen. Sonic begleitet das Pärchen (inkognito) einige Jahre und nennt Tom „Donutlord“. Während man Sonic bei seinem Alltag beobachten kann, merkt man schnell, dass er sehr einsam ist und mit sich redet. Abends spielt er gegen sich selbst auf dem Baseballplatz und merkt irgendwann, dass er ganz alleine ist. Ohne zu merken, rennt er ganz schnell im Quadrat, dass ein elektromagnetisches Magnetfeld entsteht, das eben ein großes Areal vom Strom trennt. Was darauf folgt ist klar: Verfolgung!

Die amerikanische Regierung möchte dem Energieursprung natürlich auf den Grund gehen und engagiert den klügsten Professor, den sie kennen: Doktor Robotnik aka Eierkopf/Eggman (Jim Carrey). Dieser ist ihm auf den Fersen. Während Tom sich auf eine Versetzung nach San Fransisco vorbereitet, da ihm das Leben in Green Hill zu sehr langweilt. Sonic suchte nach Schutz im Schuppen vom Sherriff und wollte eben zum nächsten Planeten flüchten, als er erwischt wurde. Lange Rede, kurzer Sinn: Der Ring den er schmeißt endet bei San Fransisco und der Beutel mit Sonics magischen Ringen landet auf einem Wolkenkratzer. Nun muss er den natürlich wiederholen mithilfe seines neuen Kumpanen Toms. Ob die Beiden es schaffen, ist so trivial wie voraussehend. Weitere Details möchte ich jedoch ersparen, da ich einfach nicht alles spoilern möchte. 

© Paramount Pictures – SEGA

Rollenbesetzungen

Jim Carrey als Dr. Robotnik sowie James Marsden als sind eine gute Wahl gewesen, denn sie können in ihren Rollen das spielen was sie können: Authentizität widerspiegeln. Während Tom sich für die Gerechtigkeit einsetzt und mit seiner Art dies auch glaubwürdig spielt, ist Jim Carrey die übliche Ulknudel die sich wie immer sehr extrovertiert und witzig benimmt. Dieses Mal spielt er aber ein fieses Genie und kommt ebenfalls sehr authentisch rüber. Auch die Freundin von Tom namens Maddie (Tika Sumpter) kommt in ihrer Rolle als Tierärztin und Freundin ebenfalls gut rüber, auch wenn sie eher nebensächlich ist.


PR Gag oder Budget zu knapp?

Mit 90 Millionen USD wurde der Film hergestellt und das sieht man am CGI und Umsetzung. Anfangs waren die Augen und Mundpartie von Sonic sehr entfremdet und stieß auf einen riesen Aufschrei auf. Paramount Pictures hat sich dann entschlossen die Augen neu zu designen und schuf Sonic wie wir ihn heute kennen. Ob das nun ein PR Gag war oder nicht, das werden wir nicht erfahren. 

Quelle: Paramount Pictures – SEGA
Das war im Trailer bevor Sonic reworked wurde

Mein persönlicher Fazit und Schlussfolgerung

Sonic – The Hedgehog ist ein Film, der ganz klar mehrere Messages vermittelt. Einerseits wird einem unbekannten Lebewesen gezeigt, was es heißt auf der Erde zu sein, ein Fremder herzlichst aufgenommen. Über Freundschaften bis hin zu lustigen Zitaten. Das Schauspiel und die (neue) Animation gefallen mir im Film sehr gut. Ein Stück, bei dem mir das Herz aufging, weil ich ein großer Fan von Sonic bin, zwar nicht so groß wie bei Mario aber dennoch sehr groß. Es ist viel Witz als auch einen gewissen Charme zu finden. Ein kleiner Tipp von mir: Schaue den Film bitte noch zu Ende, es kommt nämlich noch ein Stargast vorbei. Auch Dr. Eggman ist als „Arschloch“ richtig gut gespielt und ich hoffe mehr von Jim Carrey wieder sehen zu dürfen. 

ICH freue mich definitiv auf den 2. Teil, der sicherlich noch in die Kinos kommt. Denke zwar erst an 2022-2023 aber immerhin.  

Wie findest Du den Film? Sag es uns in den Kommentaren. Ein weitere Review? Hier geht’s lang: Reviews


5 von 5 Mickeys: Ein MUST SEE

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